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Schnelle Übersicht im Krisenfall: DLR entwickelt mobile Plattform zur Datenübertragung per Laser


29. November 2012
Im Falle einer Naturkatastrophe benötigen die Helfer vor Ort schnell einen Überblick aus der Luft über die aktuelle Lage, um Hilfsmaßnahmen zielgenau zu koordinieren. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nun ein System entwickelt, das hochauflösende Luftbilder per Laser direkt von einem Flugzeug zum Boden sendet und den Katastrophenmanagern dort in Echtzeit zur Verfügung stellt.

Das wasserstoffbetriebene Motorsegelflugzeug Antares im Einsatz für die Lageerfassung bei Großveranstaltungen und zur Katastrophenhilfe


4. Juni 2012
Ein neu entwickeltes Kamerasystem ähnlich der 3K+ Kamera wurde erstmalig auf dem Motorsegelflugzeug Antares DLR-H2 getestet. Antares kann wahlweise mit einer Brennstoffzelle oder einer Batterie betrieben werden. Bei Testflügen am 26. Mai 2012 konnten Verkehrsdaten zum Finalspiel der Champions League 2012 im Bereich der Münchner Allianz Arena aufgezeichnet werden.

Mit Laserlicht vom Flugzeug aus den Verkehr erfassen


16. Dezember 2011
Es ist eine Premiere: Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nutzen Laserlicht, um riesige Mengen digitaler Bilddaten in höchster Qualität zu versenden - und zwar aus der Luft über eine Distanz von 120 Kilometern zu einer Empfangsstation am Boden. Aufgenommen hat die Bilder in einer Größe von jeweils 63 Megapixel die Spezialkamera 3K an Bord des DLR-Forschungsflugzeugs Do228-212.

Lichtverschmutzung in München


24. Oktober 2011
Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Max-Planck Instiut für Ornithologie beflog das VABENE Team am 24. Oktober 2011 München bei Nacht. Die hochaufgelösten Bilder halfen den Max-Planck Forschern bei ihrem Forschungsvorhaben, welches sich mit der ökologischen und evolutionären Konsequenzen des Kunstlichts in Städten beschäftigt und dessen Einfluss auf das Verhalten von Stadt- und Waldamseln untersucht. Insbesondere wird der Frage nachgegangen, inwieweit nächtliches Kunstlicht die tages- und jahreszeitliche Organisation von Stadttieren beeinflusst. Die Flughöhe betrug ca. 2500 m über Grund, bei einer Auflösung von 25cm. Es wurde ein Gebiet über München, mit einer Abdeckung von ca. 11kmx6km, aufgenommen. An einzelnen Stellen in München wurde am Boden auch die Lichtstärke gemessen, um die Luftbilder zu kalibrieren.

Verkehrsmanagement beim Tag der Deutschen Einheit - DLR unterstützt Bonner Polizei


2. und 3. Oktober 2011
Während den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 2. und 3. Oktober 2011 unterstützt das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) die Bonner Polizei beim Verkehrsmanagement. Die Forscher liefern den Einsatzkräften in der Verkehrsleitzentrale ein umfassendes Bild der Verkehrslage bei diesem Großereignis mit bis zu 400.000 erwarteten Besuchern pro Tag und ermöglichen präzisere Prognosen zur Verkehrsentwicklung.

VABENE beim Tag der Luft- und Raumfahrt in Köln-Porz


18. September 2011
Rund 85.000 Besucher strömten am 18. September 2011 zum "Tag der Luft- und Raumfahrt" auf das Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln-Porz. An diesem Tag präsentieren das DLR und die Europäische Weltraumorganisation ESA gemeinsam mit ihren Partnern ihre Forschungsprojekte aus Luft- und Raumfahrt, Energie und Verkehr. Unbeeindruckt vom wechselhaften Wetter besichtigten die Besucher die DLR-Forschungsflieger, den Airbus A380 und die Flugzeug-Sternwarte SOFIA auf der Zulu-Platte, ließen sich von Wissenschaftlern und Ingenieuren die Triebwerke der Zukunft und irdische Anwendungen der Luft- und Raumfahrtmedizin zeigen. Astronauten wie Alexander Gerst, die im Europäischen Astronautenzentrum der ESA für die ISS ausgebildet werden, berichteten über ihre Arbeit und das Leben im Weltraum.

Einsatz auf Zypern


22. Juli 2011
Am 11. Juli 2011 explodierten in einem Marinestützpunkt auf der Insel Zypern 98 Munitionscontainer. Hierbei kamen 13 Menschen ums Leben. Ein nahe gelegenes 793 Megawatt Kraftwerk, das für 50 Prozent der Energieversorgung Zyperns verantwortlich ist, wurde stark beschädigt. Im Rahmen einer europäischen Hilfsaktion flogen am 22. Juli 2011 drei Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nach Zypern. Die Wissenschaftler erkundeten die Lage in dem einsturzgefährdeten Kraftwerk mit unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs - unmanned aerial vehicle) und lieferten Bilder sowie Videos von den einzelnen Gebäuden und Räumen.

VABENE wird getestet


27.-29. Juni 2011
Großveranstaltungen, Großschadenslagen oder Katastrophensituationen gefährden die Funktionsfähigkeit des Verkehrssystems. Gleichzeitig kommt dem Verkehrssystem während und nach diesen Ereignissen eine wesentliche Rolle zu: Einsatzkräfte nutzen die Verkehrsinfrastruktur, um Transport und Einsatzlogistik zu gewährleisten. Das Projekt VABENE widmet sich der Aufgabe, Einsatzkräften detaillierte Informationen über den aktuellen Zustand der Infrastruktur zu liefern.

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